www.viadrina.de
Frankfurt (Oder) online! > Sehenswertes
Tourismus   Kultur   Geschichte   Informationen   Bildung   Sitemap   Service
Lage | Stadtplan | Sehenswertes | Umgebung | Übernachtung | Fotoalbum
   Alle Angaben ohne Gewähr. Konzerthalle | Lenné-Park | Lienau-Park | Marienkirche | Nikolaikirche | Rathaus | Stadtbrücke | kath. Kirche | Kleisthaus

Konzerthalle "Carl Phillipp Emanuel Bach"
Foto Der Rechteckchor der ehemaligen Franziskanerkirche stammt aus dem späten 13. Jhd., die eigentliche Kirchenhalle aus den Jahren 1516 - 1526. Seit 1966 wird sie als Konzerthalle genutzt, an Stelle des Altars steht eine Orgel der Firma Sauer aus Frankfurt (Oder). Benannt ist die Konzerthalle nach Carl Phillipp Emanuel Bach, Sohn des weltberühmten Johann Sebastian Bach. Carl Phillipp Emanuel studierte in Frankfurt und dirigierte die hiesige Singakademie.
/\

Lenné-Park
Der nach Plänen Joseph Peter Lennés auf mittelalterlichen Wallanlagen angelegte Park begrenzt das Stadtzentrum nach Westen. Die Frankfurter sprechen Lenné liebevoll Lenne (wie in "renne") aus.
/\

Lienau-Park
Foto Das ehemalige Wohngrundstück des Frankfurter Kaufmanns und Gelehrten Martin Michael Lienau schließt sich nördlich an den Lenné-Park an.
/\

Marienkirche
Foto Die fünfschiffige Hallenkirche von drei Jochen mit Querschiff und dreijochigem Hallenumgangschor ist nur 4 m schmaler als der Kölner Dom. Eigentlich wurde seit dem ersten Spatenstich 1253 immer an dem Backsteinbau gebaut. Carl Friedrich Schinkel ließ bei dem großen Umbau, anläßlich des Einsturzes des Südturmes, Nischen zumauern und Wände glatt weiß verputzen. Nach dem Kriegsende 1945 blieben jedoch fast nur noch der mächtige Westturm und die Außenmauern erhalten. An Inventar sind der 4,70 m hohe, vergoldete siebenarmige Bronzeleuchter (um 1373), die Bronzetaufe (um 1376) und der Hochaltar mit Gemälden und geschnitzten Figuren (um 1489) erhalten. Sie werden in der Gertraudenkirche in der Gubener Vorstadt ausgestellt. In der DDR zum Kulturforum umfunktioniert, wurden Sakristei und Praetorius-Saal restauriert, der Turm erhielt seine Spitze wieder. Zur Zeit wird das Schiff wieder vollständig überdacht. Die nach 1945 von sowjetischen Behörden sichergestellten Buntglasfenster sind kürzlich in St. Petersburg wiederentdeckt worden. Der derzeitige Oberbürgermeister Wolfgang Pohl bemüht sich um die Rückführung.
/\

Nikolaikirche (Friedrichskirche)
Foto Die älteste Frankfurter Kirche führt seit der vollständigen Erneuerung 1881 - 1893 den Namen Friedenskirche. Teile des Bauwerkes stammen aus der Zeit vor 1253, Halle und Chor aus dem 14. und 15. Jhd. Nachdem 1540 die Stadt Frankfurt im Zuge der Säkularisierungen im Rahmen der Reformation die Klosterkirche der Franziskaner (heute Konzerthalle) als Gotteshaus erhält, steht die Kirche lange leer. 1557 wird sie zu einem Kornspeicher umgebaut.
/\ Rathausgiebel

Rathaus
Foto Mit der Verleihung des Stadtrechtes und dem damit verbundenen Ausbau der Stadt wurde 1253 das Rathaus als zweigeschossige Kaufhalle mit Ratsstube und Gerichtslaube erbaut. Der prächtige Südgiebel im Stil der märkischen Backsteingotik ist ein Wahrzeichen der Stadt Frankfurt (Oder). Der Nordturm stammt aus dem 17. Jhd. von dem italienischen Renaissance-Baumeister Paglion. 1945 stark zerstört, ist das Rathaus vorbildlich wieder aufgebaut worden. Im Erdgeschoß befindet sich das städtische Kunstmuseum mit einer der umfangreichsten Sammlungen von Grafik, Malerei und Plastiken aus der DDR in Deutschland.
/\

Stadtbrücke
Foto Die 1951 auf den Fundamenten des 1945 gesprengten steinernen Vorgängerbaus von 1895 errichtete Stadtbrücke verbindet die Stadtzentren von Frankfurt (Oder) und Słubice durch einem 5 minütigen Fußmarsch. Sie überquert die Oder, deren Fahrrinnenmitte die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen und (noch) die Außengrenze der Europäischen Gemeinschaft markiert.
/\

Katholische Kirche "Heilig Kreuz"
Foto Inschrift auf einer Tafel am Eingang:
"Nachdem das im Jahre 1784 von der Gemeinde gekaufte Ballhaus in der Graupengießergasse - die erste katholische Kirche nach der Reformation - zu klein geworden, in knapp zweijähriger Bauzeit nach Plänen des Architekten Seibertz errichtet, im Jahre 1899 geweiht und nach Renovation am 14. Mai 1939 durch Bischof Preysing konsekriert und in den Jahren nach 1968 unter Architekt Becker im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils umgestaltet."
/\

Kleist Gedenk- und Forschungsstätte
Foto Dieses schöne Barockgebäude wurde im Geburtsjahr Heinrich von Kleists 1777 im Auftrag des Frankfurter Regimentskommandeurs Leopold von Braunschweig nach Plänen des Bauspektors Koblauch als Garnisionsschule errichtet. Heute befindet sich darin die Kleist Gedenk- und Forschungsstätte.
/\

 © 1997-2002 Sebastian Wallroth | webmaster@viadrina.de | Disclaimer |  Letzte Änderung: 03.11.2007 | [an error occurred while processing this directive]