www.viadrina.de
Frankfurt (Oder) online! > Personen > Anton von Werner
Tourismus   Kultur   Geschichte   Informationen   Bildung 
    Suche   Sitemap   Service
Stadtgeschichte | historische Personen | historische Ansichtskarten
Anton von Werner
Suchen nach:
 
In Partnerschaft mit Amazon.de
 
 
 Alle Angaben ohne Gewähr.
Anton Alexander von Werner *1843 †1915
Biografie | Quellen | Links

Biografie [TOP]
1843   Anton von Werner wird am 9. Mai als Sproß einer alten märkischen Offiziersfamilie in Frankfurt (Oder) geboren.
1859   Schüler an der Berliner Akademie.
1862   Wechsel an die Karlsruher Akademie, wo seine Hauptlehrer Schirmer und Des Courdes waren. Schließt sich besonders Adolph Schrödter an, dessen Einfluß sich in seinen frühen Illustrationen zu Werken von Scheffel, durch die von Werners Name zuerst bekannt wird, zeigt.
1867   Präsentation auf der Weltausstellung in Paris.
1868-69   von Werner hält sich in Rom auf.
1870   Auf Empfehlung der Großherzogin von Baden an ihren Bruder, den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, reist v. W. nach Versailles, wo er dem Hauptquartier der III. Armee zugeteilt wird. Von den hier gesammelten Eindrücken zehrte er noch 25 Jahre später für seine künstlerisch umstrittenen, dokumentarisch gleichwohl verläßlichen Werke. Insbesondere sei hier sein bekanntestes Werk, die "Kaiserproklamation in Versailles", verwiesen.
1871   Heirat mit der ältesten Tochter Adolph Schrödters. Übersiedlung nach Berlin. von Werner zeichnet farbige Kartons zur Ausschmückung der Straße Unter den Linden beim Einzug der siegreichen Truppen und zu dem Fries für die untere Säulenhalle der Siegessäule.
1875   von Werner wird Direktor der als Hochschule für bildende Künste neu eingerichteten Lehranstalt der Akademie, deren Lehrprogramm er durchgreifenden Reformen unterwirft.
1887   Vorsitzender des Vereins Berliner Künstler.
Während seine "Kaiserproklamation" immer wieder lobend erwähnt wird, gelten seine Ausgestaltung des Café Bauer in Berlin und sein Altarbild "Der Zinsgroschen" in der Gertraudenkirche Frankfurt (Oder) als völlig leere eklektische Nachahmungen.

Quellen [TOP]
  • Das geistige Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts : Enzyklopädie des deutschen Geisteslebens in biographischen Skizzen. Bd. 1: Die Bildenden Künstler. - Leipzig; Berlin. - 1898 (Bd. 1)
  • Deutsches Zeitgenossenlexikon : Biographisches Handbuch deutscher Männer und Frauen der Gegenwart. - Leipzig. - 1905
  • Deutsche Kunsthistoriker / Waetzoldt, Wilhelm. - Leipzig. 1921-1924 (2 Bde)
  • Deutsches Biographisches Jahrbuch. - Berlin. - 1914 (1925) - 1929 (1932) (Überleitungsband 1-2. Bd. 3-5 u. 10-11 [Mehr nicht ersch.])
  • Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart / Thieme, Ulrich; Becker, Felix (Hrsg.). - Leipzig. - 1907-1950 (37 Bde)
  • Mitteldeutsche Köpfe : Lebensbilder aus einem Jahrtausend. - Frankfurt (Main). - 1959
[an error occurred while processing this directive]
 © 1997-2003 Sebastian Wallroth | webmaster@viadrina.de | Disclaimer |  Letzte Änderung: 03.11.2007 | [an error occurred while processing this directive]