| 1852 | am 24. Juni geboren in Frankfurt (Oder) als Sohn eines Militärarztes. |
| ... | Medizinstudium an der Universität Würzburg und der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin. |
| 1870-71 | Militärdienst im Deutsch-Französischen Krieg. |
| 1874 | Medizinische Graduation in Berlin. |
| ... | Dienst als Militärarzt. |
| 1879-84 | Assistent am Kaiserlichen Gesundheitsministerium, wo er als Mitarbeiter von Robert Koch arbeitet. |
| 1882 | Zusammen mit Wilhelm Schütz Identifizierung des Malleus-Erregers Pfeifferella (Malleomyces) mallei. |
| 1884 | Mit Edwin Klebs Entdeckung des Diphterie-Erregers Corynebacterium diphtheriae, allgemein bekannt als Klebs-Loeffler-Bakterie. Parallel zu Émile Roux und Alexandre Yersin weist er die Existenz eines Diphterie-Giftes nach. Seine Demonstration, dass manche Tiere immun gegen Diphterie sind, war eine Grundlage für Emil von Behrings Entwicklung eines Gegengiftes. |
| 1885 | Entdeckung des Erregers des Schweinerotlaufes. |
| 1888 | Professor für Hygiene an der Universität Greifswald. |
| 1898 | Mit Paul Frosch Nachweis der Filtrierbarkeit des Erregers der Maul-und-Klauen-Seuche. |
| 1903-07 | Rektor der Universität Greifswald. |
| 1910 | Am 10. Oktober Begründung des ersten Virusforschungsinstitutes der Welt auf der Insel Riems - Vorläufer der heutigen Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, Friedrich-Loeffler-Institute. |
| 1913 | Direktor des Robert-Koch-Institutes für Infektionskrankheiten in Berlin. |
| 1915 | Loeffler stirbt am 9. April in Berlin. |